Gabi Streile

Gabi Streile malt „wilde Bilder“, kraftvoll viril in ihrer Entschiedenheit, unbeschreiblich weiblich in ihrer durch keine Allüre getrübte Aufrichtigkeit. Nicht zuletzt an dem Weitertreiben der Malerei über ihre Grenzen hinaus, lässt sich die Qualität ihres Schaffens ablesen. ...Dieter Krieg und Ralph Fleck in der Härte des Anschlags verwandt, hat Gabi Streile ihre persönliche Bildsprache längst über die selbstbezügliche Malerei hinausbefördert und zur Präsenz der unendlichen Spielfreude ausgebaut.

Dem expressionistischen Duktus und der Unbedingtheit, mit der hier eine breite Palette intensiver Farben zum Einsatz kommt, verdanken die Gemälde von Gabi Streile ihre Intensität: Ihre Präsenz schöpfen sie aus dem Leben, jenem alltäglichen, schönen, schrecklichen, kostbaren und unendlich reichen. (Kunsthistorikerin Dr. Margrit Brehm)

Aus dem Katalog „Bilder aus Baden“, Kunstsammlung der Badischen Stahlwerke von 2002


Vita

Leben

1950 geboren in Karlsruhe
1970-1976 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei den Professoren Klaus Arnold, Peter Dreher, Harry Kögler, Franz Bernhard
2003/12/13 Aufenthalt im Atelier der Kunststiftung Baden-Württemberg in Berlin
... Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, der Münchener Secession, der GEDOK und dem Bundesverband Bildender Künstler
... Lebt und arbeitet mit dem Maler Werner Schmidt in Oberkirch/Baden, Atelier in Berlin.

Auszeichnungen

1978 Förderpreis der Sparkasse Karlsruhe
1981 Jugendpreis „Hommage à Baden-Baden“
1987 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1992 Kunstpreis der Stadt Bühl
1996
Zeitgenössische Kunst, Kunstpreis der Stadt Offenburg
2002 Hanna-Nagel-Preis der fünf Präsidentinnen, Karlsruhe
2002-2003 Arbeitsstipendium Mummelsee
2015 Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, 2. Preisträgerin

Werke in unserer Sammlung

Melone, 2003, Öl auf Leinwand, 120x100
Landschaft, früher Morgen, 2010, Öl auf Leinwand, 50x70